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Kurz gesagt: Für Kinder von 6 bis 7 Jahren nennen die zwei von uns geprüften Quellen 1,50 bis 3 Euro pro Woche, für 10 bis 11 Jahre 13 bis 25 Euro pro Monat und für 14 bis 15 Jahre 25 bis 45 Euro pro Monat. Jüngere Kinder bekommen das Geld am besten jede Woche, Jugendliche einmal im Monat. Die Richtwerte sind eine Orientierung, keine Vorschrift: Wichtig ist, dass der Betrag regelmäßig kommt und zum Familienbudget passt.
| Alter | Commerzbank-Ratgeber | Jugendamt-Tabelle (2016) |
|---|---|---|
| 4 bis 5 Jahre | unter 6 Jahre: 1 bis 2 Euro pro Woche | 0,50 Euro pro Woche |
| 6 bis 7 Jahre | 2 bis 3 Euro pro Woche | 1,50 bis 2 Euro pro Woche |
| 8 bis 9 Jahre | 3 bis 4 Euro pro Woche | 2 bis 3 Euro pro Woche |
| 10 bis 11 Jahre | 15 bis 25 Euro pro Monat | 13 bis 16 Euro pro Monat |
| 12 bis 13 Jahre | 20 bis 30 Euro pro Monat | 18 bis 22 Euro pro Monat |
| 14 bis 15 Jahre | 25 bis 45 Euro pro Monat | 25 bis 30 Euro pro Monat |
| 16 bis 17 Jahre | 45 bis 60 Euro pro Monat | 35 bis 45 Euro pro Monat |
| ab 18 Jahre | bis 75 Euro pro Monat | 70 Euro pro Monat |
Beträge wie in den Quellen genannt. Die Commerzbank verweist in der Fußnote ihrer Tabelle auf das Familienportal des Bundesfamilienministeriums. Die Jugendamt-Tabelle gibt das Portal Kribbelbunt als „Taschengeldtabelle 2016“ wieder. Sie ist älter, deshalb liegen die Werte etwas niedriger. Es sind Orientierungswerte, keine Vorschriften.
Die Tabellen zeigen es schon: Bei kleineren Kindern wird pro Woche gerechnet, ab etwa 10 Jahren pro Monat. Der Grund ist einfach. Ein Grundschulkind überblickt keinen ganzen Monat. Es braucht den Zahltag oft und am selben Tag, damit es Warten und Planen in kleinen Schritten übt. Ältere Kinder können mit einem Monatsbetrag eigene Entscheidungen treffen, etwa ob sie am Anfang viel ausgeben oder ein Sparziel verfolgen.
Sinnvoll ist eine Erhöhung zu festen Zeitpunkten, zum Beispiel am Geburtstag oder zum Schuljahresbeginn, und mit einem Gespräch darüber, was das Kind jetzt selbst bezahlt. Mehr Geld bedeutet dann auch mehr Verantwortung.
Die Hinweise zu Rhythmus, Erhöhung und Fehlern sind unsere praktische Einschätzung, keine Aussagen der Quellen.
Wir wollten Taschengeld geben, aber nicht ständig Münzen besorgen und kein echtes Konto für die Kinder eröffnen. Mit Sparonaut führt ihr digitales und echtes Sparschwein, Aufgaben und Sparziele digital an einem Ort, ohne dass echtes Geld fließt. Nebenbei üben die Kinder in der Geld-Schule mit Übungs-Talern den Umgang mit Geld. In den Einstellungen wählt ihr Deutschland, dann rechnet die App in Euro und Cent. Sparonaut kommt bald für Deutschland und Österreich.
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Wie Kinder bei Sparonaut den Umgang mit Geld üben.
Die zwei von uns geprüften Quellen nennen für 6 bis 7 Jahre 1,50 bis 2 Euro (Jugendamt-Tabelle 2016) beziehungsweise 2 bis 3 Euro pro Woche (Commerzbank-Ratgeber). Für den Anfang reicht ein kleiner Betrag, der jede Woche am selben Tag ausgezahlt wird.
Die Quellen nennen 13 bis 16 Euro (Jugendamt-Tabelle 2016) beziehungsweise 15 bis 25 Euro pro Monat (Commerzbank-Ratgeber). Mit dem Betrag lernen Kinder, zwischen sofort kaufen und sparen zu entscheiden.
Viele Familien wechseln etwa mit 10 bis 12 Jahren auf einen monatlichen Betrag, weil ältere Kinder länger planen können. Wir halten es für sinnvoll, den Wechsel dem Kind anzupassen.