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Wie viel Sackgeld ist richtig? Ab wann? Und was, wenn das Kind alles am ersten Tag ausgibt? Dieser Ratgeber beantwortet die Fragen, die Eltern in der Schweiz am häufigsten stellen. Beträge nennen wir nur mit Quelle (Budgetberatung Schweiz, Pro Juventute, PostFinance) und sagen offen, wo sich die Quellen unterscheiden. Sackgeld und Taschengeld meinen dasselbe: In der Schweiz sagt man meist Sackgeld, in Deutschland Taschengeld.
Die ganze Tabelle mit allen Altersstufen findet ihr in Wie viel Sackgeld pro Alter?.
Tabelle für 6 bis 18 Jahre, Quellenvergleich und Tipps für jedes Alter.
Woran ihr erkennt, dass euer Kind bereit ist, und wie der Start gelingt.
Warum Fehler, Sparziele und Wiederholung mehr bringen als Vorträge.
Wie aus dem Zahltag eine Lerngelegenheit wird.
Klein anfangen, sichtbar machen, regelmässig prüfen.
Ausgeben und sparen aufteilen: ein Beispiel für den Einstieg.
Zwei Modelle: festes Sackgeld oder bezahlte Zusatzjobs.
Bargeld, Konto oder App im Vergleich.
Checkliste mit sieben Fragen zu Datenschutz, Bedienung und Kosten.
Beides bezeichnet das Geld, das Kinder regelmässig zur freien Verfügung bekommen. «Sackgeld» ist die schweizerische Bezeichnung, «Taschengeld» wird in Deutschland und Österreich verwendet, und auch Schweizer Fachstellen wie Pro Juventute oder PostFinance nutzen es. Wir verwenden beide Wörter. Inhaltlich gilt in der Schweiz: Sackgeld ist freiwillig, soll zum Familienbudget passen und ist ein Übungsfeld, kein Erziehungsmittel.
Dieser Ratgeber wird von Eltern für Eltern geschrieben. Wir stützen uns auf die Richtwerte der Budgetberatung Schweiz sowie die Empfehlungen von Pro Juventute und PostFinance und nennen unsere Quellen unter jedem Artikel. Wo sich die Quellen unterscheiden, erklären wir es. Sparonaut stellen wir erst am Ende eines Artikels vor, wenn es zum Thema passt. Jeder Artikel zeigt das Datum, an dem wir ihn zuletzt geprüft haben.
Wir wollten Sackgeld geben, aber nicht Unmengen Münzen beschaffen und kein echtes Konto für das Kind eröffnen. Mit Sparonaut führt ihr digitales und echtes Kässeli, Jobs und Sparziele eurer Kinder digital an einem Ort, ohne dass echtes Geld fliesst. Nebenbei üben die Kinder in der Geld-Schule mit Übungs-Talern den Umgang mit Geld. Die ersten 14 Tage sind gratis.
14 Tage gratis ausprobierenEs gibt keinen. Sackgeld ist die in der Schweiz übliche Bezeichnung, Taschengeld wird vor allem in Deutschland verwendet.
Orientiert euch an den Richtwerten nach Alter, passt sie an euer Familienbudget an und legt fest, wofür das Kind selbst bezahlt. Die Details stehen im Ratgeber «Wie viel Sackgeld pro Alter?».
Die Budgetberatung Schweiz nennt rund CHF 12 pro Monat mit 6 Jahren, CHF 20 mit 8 Jahren, CHF 35 mit 10 Jahren, CHF 50 bis 70 mit 12 bis 14 Jahren und CHF 80 bis 110 mit 15 bis 18 Jahren.
Meist mit dem Schuleintritt, also mit etwa 6 Jahren. Entscheidend ist, dass das Kind sich für Geld interessiert und einfache Beträge versteht.
Fachstellen raten davon ab. Alltägliche Mithilfe gehört zum Familienleben. Zusätzliche Arbeiten dürfen Eltern freiwillig bezahlen.
Pro Juventute empfiehlt, jüngeren Kindern zuerst den Umgang mit Bargeld zu vermitteln, weil es greifbarer ist. Ältere Kinder können ein Konto nutzen und so E-Banking üben.