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Sackgeld Schweiz: Der Ratgeber für Eltern

Von Beat Glauser, Sparonaut · Stand: 8. Oktober 2026

Wie viel Sackgeld ist richtig? Ab wann? Und was, wenn das Kind alles am ersten Tag ausgibt? Dieser Ratgeber beantwortet die Fragen, die Eltern in der Schweiz am häufigsten stellen. Beträge nennen wir nur mit Quelle (Budgetberatung Schweiz, Pro Juventute, PostFinance) und sagen offen, wo sich die Quellen unterscheiden. Sackgeld und Taschengeld meinen dasselbe: In der Schweiz sagt man meist Sackgeld, in Deutschland Taschengeld.

Das Wichtigste in einer Minute

Die ganze Tabelle mit allen Altersstufen findet ihr in Wie viel Sackgeld pro Alter?.

Sackgeld: die Grundlagen

Wie viel Sackgeld pro Alter?

Tabelle für 6 bis 18 Jahre, Quellenvergleich und Tipps für jedes Alter.

Ab wann sollten Kinder Sackgeld bekommen?

Woran ihr erkennt, dass euer Kind bereit ist, und wie der Start gelingt.

Gelderziehung und Finanzbildung

Kinder lernen den Umgang mit Geld durch Erfahrungen

Warum Fehler, Sparziele und Wiederholung mehr bringen als Vorträge.

Sackgeld als Lerninstrument

Wie aus dem Zahltag eine Lerngelegenheit wird.

Sparen lernen

Sparziele, die motivieren

Klein anfangen, sichtbar machen, regelmässig prüfen.

Sparen mit 8 Jahren

Ausgeben und sparen aufteilen: ein Beispiel für den Einstieg.

Aufgaben und Verantwortung

Sackgeld und Aufgaben im Haushalt: Lohn oder nicht?

Zwei Modelle: festes Sackgeld oder bezahlte Zusatzjobs.

Digitale Geldverwaltung

Sackgeld bar oder digital: Was passt zu eurer Familie?

Bargeld, Konto oder App im Vergleich.

Sackgeld-App für Kinder: Worauf Eltern achten sollten

Checkliste mit sieben Fragen zu Datenschutz, Bedienung und Kosten.

Sackgeld oder Taschengeld?

Beides bezeichnet das Geld, das Kinder regelmässig zur freien Verfügung bekommen. «Sackgeld» ist die schweizerische Bezeichnung, «Taschengeld» wird in Deutschland und Österreich verwendet, und auch Schweizer Fachstellen wie Pro Juventute oder PostFinance nutzen es. Wir verwenden beide Wörter. Inhaltlich gilt in der Schweiz: Sackgeld ist freiwillig, soll zum Familienbudget passen und ist ein Übungsfeld, kein Erziehungsmittel.

So arbeiten wir

Dieser Ratgeber wird von Eltern für Eltern geschrieben. Wir stützen uns auf die Richtwerte der Budgetberatung Schweiz sowie die Empfehlungen von Pro Juventute und PostFinance und nennen unsere Quellen unter jedem Artikel. Wo sich die Quellen unterscheiden, erklären wir es. Sparonaut stellen wir erst am Ende eines Artikels vor, wenn es zum Thema passt. Jeder Artikel zeigt das Datum, an dem wir ihn zuletzt geprüft haben.

Sackgeld geben ohne Münzschlacht oder echtes Konto

Wir wollten Sackgeld geben, aber nicht Unmengen Münzen beschaffen und kein echtes Konto für das Kind eröffnen. Mit Sparonaut führt ihr digitales und echtes Kässeli, Jobs und Sparziele eurer Kinder digital an einem Ort, ohne dass echtes Geld fliesst. Nebenbei üben die Kinder in der Geld-Schule mit Übungs-Talern den Umgang mit Geld. Die ersten 14 Tage sind gratis.

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Quellen

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen Sackgeld und Taschengeld?

Es gibt keinen. Sackgeld ist die in der Schweiz übliche Bezeichnung, Taschengeld wird vor allem in Deutschland verwendet.

Wie finde ich das richtige Sackgeld für mein Kind?

Orientiert euch an den Richtwerten nach Alter, passt sie an euer Familienbudget an und legt fest, wofür das Kind selbst bezahlt. Die Details stehen im Ratgeber «Wie viel Sackgeld pro Alter?».

Wie viel Sackgeld ist in der Schweiz üblich?

Die Budgetberatung Schweiz nennt rund CHF 12 pro Monat mit 6 Jahren, CHF 20 mit 8 Jahren, CHF 35 mit 10 Jahren, CHF 50 bis 70 mit 12 bis 14 Jahren und CHF 80 bis 110 mit 15 bis 18 Jahren.

Ab wann gibt man Kindern Sackgeld?

Meist mit dem Schuleintritt, also mit etwa 6 Jahren. Entscheidend ist, dass das Kind sich für Geld interessiert und einfache Beträge versteht.

Soll man Sackgeld für Hausarbeit bezahlen?

Fachstellen raten davon ab. Alltägliche Mithilfe gehört zum Familienleben. Zusätzliche Arbeiten dürfen Eltern freiwillig bezahlen.

Bar oder digital: Was ist besser für Kinder?

Pro Juventute empfiehlt, jüngeren Kindern zuerst den Umgang mit Bargeld zu vermitteln, weil es greifbarer ist. Ältere Kinder können ein Konto nutzen und so E-Banking üben.

Geschrieben von Beat Glauser. Er ist Vater von vier Kindern, seit 25 Jahren im Finanzwesen und Banking tätig und entwickelt Sparonaut. Beträge und Empfehlungen nennen wir nur mit Quelle und sagen, wo sich die Quellen unterscheiden. Fehler gefunden oder eine Ergänzung? info@sparonaut.com