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Sackgeld mit 13 Jahren: Abos, Games und erste Jobs

Von Beat Glauser, Sparonaut · Stand: 4. November 2026

Kurz gesagt: Für 13-Jährige nennt die Budgetberatung Schweiz einen Richtwert von CHF 50 bis 70 pro Monat. Empfohlener Rhythmus: monatlich. Es ist ein Orientierungswert, keine Vorschrift: Entscheidend ist, dass der Betrag regelmässig kommt und zum Familienbudget passt.

Mit 13 Jahren tauchen neue Geldfallen auf: Abos, In-App-Käufe, Games. Gleichzeitig suchen viele Jugendliche einen ersten Verdienst.

Wie viel Sackgeld mit 13 Jahren?

CHF 50 bis 70pro Monat · Richtwert der Budgetberatung Schweiz

Alterpro Monatungefähr pro WocheRhythmus
12 JahreCHF 50 bis 70–monatlich
13 JahreCHF 50 bis 70–monatlich
14 JahreCHF 50 bis 70–monatlich

Richtwerte der Budgetberatung Schweiz, wie sie PostFinance (Mai 2025) und Pro Juventute wiedergeben. Die Wochenbeträge sind gerundet (Monatsbetrag geteilt durch 4,3). Es sind Orientierungswerte, keine Vorschriften. PostFinance nennt ab 13 Jahren Teilzeit- oder Ferienjobs als Möglichkeit.

Was ein Kind mit 13 Jahren damit macht

Schulstufe: meist Oberstufe.

Ein Jugendlicher hat ein Game-Abo für CHF 9 im Monat, ein Musik-Abo für CHF 12 und kauft ab und zu Extras im Spiel. Am Monatsende fehlt ihm das Geld für das Kino. Seine Mutter zeigt ihm, wie man die drei Zahlen addiert.

Typische Ausgaben: Essen auswärts, Kino, Kleider, Zubehör, Streaming oder Games, falls sie nicht die Eltern bezahlen.

Das lernt ein Kind mit 13 Jahren

Verantwortung für feste Ausgaben übernehmen. Erste Erfahrungen mit eigenem Verdienst. Wissen, was ein Abo wirklich kostet.

Häufige Fehler

Abos und In-App-Käufe schleichen sich ein, ohne dass jemand die Summe im Blick hat.

Tipps für Eltern

Gemeinsam eine kurze Liste führen: Was zahlt das Kind selbst, was die Eltern? Wer Teilzeit- oder Ferienjobs in Betracht zieht, informiert sich vorher über die Regeln für Jugendarbeit.

Rechenbeispiel zum Sparen

Beispielrechnung: Ein Gamepad kostet CHF 70. Legt der oder die Jugendliche jeden Monat CHF 25 zurück, braucht es 3 Monate. Die Zahlen sind ein Beispiel, die Preise können abweichen.

Drei Fragen für das Gespräch am Küchentisch

  1. Welche Abos hast du, und was kosten sie zusammen?
  2. Welche In-App-Käufe hast du in den letzten Monaten gemacht?
  3. Möchtest du dir etwas dazuverdienen?

Und danach?

Mit 14 Jahren sind Fixkosten, Kleider und Handy oft Thema. Plant ein Gespräch über Zuständigkeiten.

Mehr zur Frage, ob wöchentlich oder monatlich: Wie viel Sackgeld pro Alter. Zurück zur Übersicht: Sackgeld nach Alter.

Sackgeld geben ohne Münzschlacht

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Häufige Fragen

Wie viel Sackgeld bekommt ein Kind mit 13 Jahren?

Die Budgetberatung Schweiz nennt als Richtwert CHF 50 bis 70 pro Monat. Empfohlener Rhythmus: monatlich.

Soll mein 13-Jähriger Abos selbst bezahlen?

Wenn es zu seinem Betrag passt, ja. So sieht er, was sie kosten. Legt gemeinsam fest, welche Abos erlaubt sind, und prüft sie alle paar Monate. Wer ein Abo kündigt, lernt viel über Prioritäten.

Ab wann darf ein Kind arbeiten?

Für Jugendliche gelten gesetzliche Regeln, die vom Alter und von der Art der Arbeit abhängen. Informiert euch vor dem ersten Job bei der zuständigen Stelle, und klärt auch, wie der Verdienst mit dem Sackgeld zusammenhängt.

Wie verändert sich das Sackgeld von 13 auf 14 Jahre?

Mit 12 Jahren liegt der Richtwert bei CHF 50 bis 70 pro Monat, mit 13 Jahren bei CHF 50 bis 70, mit 14 Jahren bei CHF 50 bis 70.

Quellen

Beträge und Rhythmen stammen aus den folgenden Quellen. Szenarien, Tipps und Beispielrechnungen sind unsere praktische Einschätzung, keine Aussagen der Quellen.

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Geschrieben von Beat Glauser. Er ist Vater von vier Kindern, seit 25 Jahren im Finanzwesen und Banking tätig und entwickelt Sparonaut. Beträge nennen wir nur mit Quelle. Fehler gefunden oder eine Ergänzung? info@sparonaut.com