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Kurz gesagt: Für 8-Jährige nennt die Budgetberatung Schweiz einen Richtwert von CHF 20 pro Monat (etwa CHF 5 pro Woche). Empfohlener Rhythmus: wöchentlich. Es ist ein Orientierungswert, keine Vorschrift: Entscheidend ist, dass der Betrag regelmässig kommt und zum Familienbudget passt.
Mit 8 Jahren wollen Kinder oft mehr, als ihr Sackgeld hergibt. Das ist der richtige Moment, um das Geld in zwei Teile zu trennen: Ein Teil zum Ausgeben, ein Teil zum Sparen.
CHF 20pro Monat, etwa CHF 5 pro Woche · Richtwert der Budgetberatung Schweiz
| Alter | pro Monat | ungefähr pro Woche | Rhythmus |
|---|---|---|---|
| 7 Jahre | CHF 16 | CHF 4 | wöchentlich |
| 8 Jahre | CHF 20 | CHF 5 | wöchentlich |
| 9 Jahre | CHF 30 | CHF 7 | alle zwei Wochen (ab der 4. Klasse) |
Richtwerte der Budgetberatung Schweiz, wie sie PostFinance (Mai 2025) und Pro Juventute wiedergeben. Die Wochenbeträge sind gerundet (Monatsbetrag geteilt durch 4,3). Es sind Orientierungswerte, keine Vorschriften. PostFinance nennt CHF 5 pro Monat zum Sparen. Zur Einordnung: Laut PostFinance-Studie 2025 zahlen Familien bei 5- bis 10-Jährigen tatsächlich oft nur etwa CHF 5 bis 15 pro Monat, die Richtwerte liegen höher.
Schulstufe: meist 2. oder 3. Klasse.
Ein Mädchen bekommt jede Woche CHF 5. Sie hat zwei Gläser mit Etiketten: «Jetzt» und «Später». Heute steckt sie CHF 2.50 in jedes. Im «Jetzt»-Glas ist das Geld nach zwei Tagen weg, das «Später»-Glas wächst.
Typische Ausgaben: Eis, Znüni, Hefte, Spiele, ein Ausflug mit Freunden, kleine Geschenke.
Das Geld in «ausgeben» und «sparen» aufteilen. Zwischen zwei Dingen wählen und merken, dass das Geld nur für eines reicht.
Alles auf einen Schlag ausgeben und dann auf Rettung warten. Oder umgekehrt: alles sparen, weil die Eltern es erwarten. Beides sagt dem Kind nichts über seine eigenen Wünsche.
Zwei beschriftete Gläser oder Umschläge einführen. Die Aufteilung gemeinsam festlegen, zum Beispiel halb und halb. Das Kind entscheidet selbst, was es mit dem Ausgeben-Teil macht.
Beispielrechnung: Ein Bastelset kostet CHF 25. Legt das Kind jede Woche CHF 2.50 zurück, braucht es 10 Wochen. Die Zahlen sind ein Beispiel, die Preise können abweichen.
Ab 9 Jahren kann der Rhythmus länger werden. Besprecht zum Geburtstag, ob alle zwei Wochen besser passt.
Mehr zur Frage, ob wöchentlich oder monatlich: Wie viel Sackgeld pro Alter. Zurück zur Übersicht: Sackgeld nach Alter.
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Ein fester Anteil ist hilfreich, wenn er gemeinsam festgelegt wurde. Zwang ohne Ziel bringt wenig. Besser ist ein Sparziel, das das Kind sich selbst gesetzt hat. Dann wird Sparen zur eigenen Entscheidung.
Meist nicht auf einmal, und das ist gewollt. Das Kind lernt, dass grössere Wünsche Wochen dauern. Rechnet gemeinsam: Preis geteilt durch den gesparten Betrag pro Woche ergibt die Wartezeit.
Mit 7 Jahren liegt der Richtwert bei CHF 16 pro Monat, mit 8 Jahren bei CHF 20, mit 9 Jahren bei CHF 30.
Beträge und Rhythmen stammen aus den folgenden Quellen. Szenarien, Tipps und Beispielrechnungen sind unsere praktische Einschätzung, keine Aussagen der Quellen.