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Kurz gesagt: Für 9-Jährige nennt die Budgetberatung Schweiz einen Richtwert von CHF 30 pro Monat (etwa CHF 7 pro Woche). Empfohlener Rhythmus: alle zwei Wochen (ab der 4. Klasse). Es ist ein Orientierungswert, keine Vorschrift: Entscheidend ist, dass der Betrag regelmässig kommt und zum Familienbudget passt.
Mit 9 Jahren kann ein Kind mehr als eine Woche überblicken. Viele Familien denken jetzt über einen längeren Rhythmus nach. Auch der Betrag steigt spürbar.
CHF 30pro Monat, etwa CHF 7 pro Woche · Richtwert der Budgetberatung Schweiz
| Alter | pro Monat | ungefähr pro Woche | Rhythmus |
|---|---|---|---|
| 8 Jahre | CHF 20 | CHF 5 | wöchentlich |
| 9 Jahre | CHF 30 | CHF 7 | alle zwei Wochen (ab der 4. Klasse) |
| 10 Jahre | CHF 35 | CHF 8 | alle zwei Wochen |
Richtwerte der Budgetberatung Schweiz, wie sie PostFinance (Mai 2025) und Pro Juventute wiedergeben. Die Wochenbeträge sind gerundet (Monatsbetrag geteilt durch 4,3). Es sind Orientierungswerte, keine Vorschriften. Zur Einordnung: Laut PostFinance-Studie 2025 zahlen Familien bei 5- bis 10-Jährigen tatsächlich oft nur etwa CHF 5 bis 15 pro Monat, die Richtwerte liegen höher. Pro Juventute sieht den Zwei-Wochen-Rhythmus ab der 4. Klasse vor.
Schulstufe: meist 3. oder 4. Klasse.
Zwei Wochen sind lang. Ein Junge weiss am Donnerstag der ersten Woche schon, dass sein Geld bis zum nächsten Zahltag nicht reicht, wenn er noch Karten kauft. Er verzichtet. Es ist das erste Mal, dass er das selbst ausrechnet.
Typische Ausgaben: Sammelkarten, Spiele, Ausflüge, Geschenke, ab und zu ein Kino- oder Schwimmbadeintritt.
Zwei Wochen überblicken statt einer. Einen Teil bewusst für später zurücklegen.
Der Wechsel auf einen längeren Rhythmus kommt zu früh oder gar nicht. Viele Familien bleiben länger bei wöchentlich, andere wechseln ohne Übergang. Beides ist möglich, aber es lohnt sich, das Kind mitreden zu lassen.
Gemeinsam entscheiden, ob wöchentlich weiter passt. Den Zahltag im Familienkalender eintragen. Das Kind soll sagen können, wofür es sein Geld bis zum nächsten Zahltag braucht.
Beispielrechnung: Ein Spiel kostet CHF 30. Legt das Kind bei jedem Zahltag (alle zwei Wochen) CHF 7.50 zurück, sind es 4 Zahltage, also etwa 8 Wochen. Die Zahlen sind ein Beispiel, die Preise können abweichen.
Mit 10 Jahren kommen grössere Wünsche und die Frage, wer was bezahlt. Vorher lohnt sich ein kurzes Gespräch.
Mehr zur Frage, ob wöchentlich oder monatlich: Wie viel Sackgeld pro Alter. Zurück zur Übersicht: Sackgeld nach Alter.
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Etwa ab der 4. Klasse, wenn das Kind den Zeitraum überblickt. Probiert es ein paar Monate aus und fragt, ob es sich gut anfühlt. Wenn das Geld regelmässig nach wenigen Tagen weg ist, geht ein Schritt zurück.
Das hängt von der Familie ab. Richtwerte helfen als Orientierung, entscheidend ist, dass der Betrag zum Familienbudget passt und das Kind damit üben kann.
Mit 8 Jahren liegt der Richtwert bei CHF 20 pro Monat, mit 9 Jahren bei CHF 30, mit 10 Jahren bei CHF 35.
Beträge und Rhythmen stammen aus den folgenden Quellen. Szenarien, Tipps und Beispielrechnungen sind unsere praktische Einschätzung, keine Aussagen der Quellen.