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Sackgeld mit 14 Jahren: Fixkosten und eigene Verantwortung

Von Beat Glauser, Sparonaut · Stand: 4. November 2026

Kurz gesagt: Für 14-Jährige nennt die Budgetberatung Schweiz einen Richtwert von CHF 50 bis 70 pro Monat. Empfohlener Rhythmus: monatlich. Es ist ein Orientierungswert, keine Vorschrift: Entscheidend ist, dass der Betrag regelmässig kommt und zum Familienbudget passt.

Mit 14 Jahren geht es um mehr als Zahltage. Jugendliche tragen erste feste Kosten, planen auf Monate und sparen für grössere Ziele.

Wie viel Sackgeld mit 14 Jahren?

CHF 50 bis 70pro Monat · Richtwert der Budgetberatung Schweiz

Alterpro Monatungefähr pro WocheRhythmus
13 JahreCHF 50 bis 70–monatlich
14 JahreCHF 50 bis 70–monatlich
15 bis 18 JahreCHF 80 bis 110–monatlich

Richtwerte der Budgetberatung Schweiz, wie sie PostFinance (Mai 2025) und Pro Juventute wiedergeben. Die Wochenbeträge sind gerundet (Monatsbetrag geteilt durch 4,3). Es sind Orientierungswerte, keine Vorschriften. Zur Einordnung: Laut PostFinance-Studie 2025 bekommt ein 14-Jähriger im Schnitt CHF 40 pro Monat, die Richtwerte liegen höher.

Was ein Kind mit 14 Jahren damit macht

Schulstufe: meist Oberstufe.

Eine Vierzehnjährige will ein gebrauchtes Velo für CHF 240. Sie spart seit vier Monaten und hat gut die Hälfte. Ihr Vater schlägt vor, dass er den Rest als Darlehen gibt, mit Rückzahlung aus dem Sackgeld. Beide schreiben es auf.

Typische Ausgaben: Kleider, Handyabo oder Guthaben, Freizeit mit Freunden, Essen unterwegs, kleine Technik.

Das lernt ein Kind mit 14 Jahren

Fixkosten (zum Beispiel Handyabo) und freie Ausgaben getrennt planen. Sich nicht verschulden. Sparen für etwas Grösseres wie ein Velo oder einen Kurs.

Häufige Fehler

Die Eltern erhöhen nicht, obwohl neue Ausgaben dazukommen. Oder umgekehrt: Das Kind übernimmt Kosten, ohne dass klar ist, wofür das Geld jetzt reichen soll.

Tipps für Eltern

Die Abmachung schriftlich festhalten. Beträge und Verwendungszweck in einem Budget oder einer Vereinbarung notieren. Bei Schulden helfen, ohne zu schimpfen.

Rechenbeispiel zum Sparen

Beispielrechnung: Ein gebrauchtes Velo kostet CHF 240. Legt der oder die Jugendliche jeden Monat CHF 25 zurück, braucht es 10 Monate. Die Zahlen sind ein Beispiel, die Preise können abweichen.

Drei Fragen für das Gespräch am Küchentisch

  1. Was zahlst du selbst, und was zahlen wir?
  2. Wofür sparst du in den nächsten sechs Monaten?
  3. Was war dein bester und was dein schlechtester Kauf dieses Jahr?

Und danach?

Mit 15 Jahren beginnt für viele die Phase, in der das Geld aufs Konto kommt. Prüft, ob ein Jugendkonto sinnvoll ist.

Mehr zur Frage, ob wöchentlich oder monatlich: Wie viel Sackgeld pro Alter. Zurück zur Übersicht: Sackgeld nach Alter.

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Häufige Fragen

Wie viel Sackgeld bekommt ein Kind mit 14 Jahren?

Die Budgetberatung Schweiz nennt als Richtwert CHF 50 bis 70 pro Monat. Empfohlener Rhythmus: monatlich.

Soll das Sackgeld mit 14 Jahren aufs Konto?

Das ist eine gute Übung. Mit einem Jugendkonto lernen Jugendliche Überweisungen und den Kontoauszug zu lesen. Wichtig ist, dass es keine Überziehung gibt und die Eltern anfangs mitschauen.

Was, wenn mein Kind sein Geld immer vor Monatsende ausgibt?

Zuerst fragen, wofür. Oft zeigt sich ein Muster, etwa Essen auswärts. Dann gemeinsam ein Limit pro Woche festlegen oder den Rhythmus kürzer machen. Nicht bestrafen und nicht auffüllen.

Wie verändert sich das Sackgeld von 14 auf 15 Jahre?

Mit 13 Jahren liegt der Richtwert bei CHF 50 bis 70 pro Monat, mit 14 Jahren bei CHF 50 bis 70, mit 15 Jahren bei CHF 80 bis 110.

Quellen

Beträge und Rhythmen stammen aus den folgenden Quellen. Szenarien, Tipps und Beispielrechnungen sind unsere praktische Einschätzung, keine Aussagen der Quellen.

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Geschrieben von Beat Glauser. Er ist Vater von vier Kindern, seit 25 Jahren im Finanzwesen und Banking tätig und entwickelt Sparonaut. Beträge nennen wir nur mit Quelle. Fehler gefunden oder eine Ergänzung? info@sparonaut.com