Start › Ratgeber › Taschengeld nach Alter › Taschengeld mit 11 Jahren
Kurz gesagt: Für 11-Jährige nennen die zwei von uns geprüften Quellen 13 bis 25 Euro pro Monat (Commerzbank-Ratgeber: 15 bis 25 Euro pro Monat, Jugendamt-Tabelle 2016: 13 bis 16 Euro pro Monat). Empfohlener Rhythmus: monatlich. Die Beträge sind eine Orientierung, keine Vorschrift: Wichtig ist, dass das Taschengeld regelmäßig kommt und zum Familienbudget passt.
Mit 11 Jahren vergleicht sich das Kind stärker mit anderen. «Alle haben das» wird zum Satz des Jahres. Gleichzeitig kann es jetzt ein einfaches Budget führen.
13 bis 25 Europro Monat · Spanne aus Commerzbank-Ratgeber und Jugendamt-Tabelle 2016
| Alter | Richtwert | Rhythmus |
|---|---|---|
| 10 Jahre | 13 bis 25 Euro pro Monat | monatlich |
| 11 Jahre | 13 bis 25 Euro pro Monat | monatlich |
| 12 Jahre | 18 bis 30 Euro pro Monat | monatlich |
Die Spanne umfasst beide Quellen. Die Commerzbank verweist in der Fußnote auf das Familienportal des Bundesfamilienministeriums, die Jugendamt-Tabelle von 2016 gibt das Portal Kribbelbunt wieder. Es sind Orientierungswerte, keine Vorschriften.
Schulstufe: meist 5. oder 6. Klasse.
Im Klassenchat haben alle dieselben Kopfhörer. Ein Junge fragt, ob er sie bekommt. Die Eltern sagen: «Du kannst sie dir kaufen, wenn du sparst.» Er rechnet nach und stellt fest, dass es drei Monate dauert. Am Ende kauft er etwas anderes.
Typische Ausgaben: Nachmittagssnack und Pausensnack auswärts, Spiele, Kleinigkeiten für Hobbys, Geschenke, erste Sparziele über mehrere Monate.
Ein einfaches Budget auf Papier führen. Wünsche und Bedürfnisse unterscheiden. Einem Gruppendruck («alle haben das») widerstehen.
Das Kind vergleicht sich mit Freunden, und die Eltern passen den Betrag aus schlechtem Gewissen an. Besser ist es, die Höhe an der eigenen Familie auszurichten.
Vor dem Übertritt in die weiterführende Schule besprechen, welche Ausgaben künftig dazukommen könnten, etwa Handy oder Kleider, und was das für das Taschengeld bedeutet.
Beispielrechnung: Kopfhörer kosten 25 Euro. Legt das Kind jeden Monat 7,50 Euro zurück, braucht es 4 Monate. Die Zahlen sind ein Beispiel, die Preise können abweichen.
Mit 12 Jahren wechseln viele auf einen Monatsbetrag. Dafür hilft ein Probemonat mit Aufschreiben.
Mehr zur Frage, ob wöchentlich oder monatlich: Wie viel Taschengeld pro Alter. Zurück zur Übersicht: Taschengeld nach Alter.
Die Geld-Schule von Sparonaut stellt in dieser Stufe Aufgaben, bei denen das Budget aufgehen muss. Die Inhalte gibt es für die Altersstufe «11 bis 13 Jahre». Mit Sparonaut führt ihr digitales und echtes Sparschwein und Sparziele an einem Ort, ohne dass echtes Geld fließt. Sparonaut kommt bald für Deutschland und Österreich.
Auf die WartelisteDie zwei von uns geprüften Quellen nennen 13 bis 25 Euro pro Monat: Commerzbank-Ratgeber 15 bis 25 Euro pro Monat, Jugendamt-Tabelle 2016 13 bis 16 Euro pro Monat. Empfohlener Rhythmus: monatlich.
Fragt nach: Wer genau, und wofür? Die Beträge unter Kindern gehen weit auseinander, und viele Kinder rechnen Geschenke und Extras mit. Richtet euch nach eurem Familienbudget, nicht nach dem Klassenchat.
Ein einfaches ja: Einnahmen, Ausgaben, was übrig bleibt. Auf Papier oder in einer App. Es geht nicht um Genauigkeit, sondern darum, den Überblick zu üben.
Ja, die beiden Quellen nennen eine gemeinsame Spanne für 10 bis 11 Jahre. Innerhalb der Spanne kann man sich an Reife, Schulstufe und Familienbudget orientieren.
Beträge und Rhythmen stammen aus den folgenden Quellen. Szenarien, Tipps und Beispielrechnungen sind unsere praktische Einschätzung, keine Aussagen der Quellen.