Start › Ratgeber › Taschengeld nach Alter › Taschengeld mit 14 Jahren
Kurz gesagt: Für 14-Jährige nennen die zwei von uns geprüften Quellen 25 bis 45 Euro pro Monat (Commerzbank-Ratgeber: 25 bis 45 Euro pro Monat, Jugendamt-Tabelle 2016: 25 bis 30 Euro pro Monat). Empfohlener Rhythmus: monatlich. Die Beträge sind eine Orientierung, keine Vorschrift: Wichtig ist, dass das Taschengeld regelmäßig kommt und zum Familienbudget passt.
Mit 14 Jahren geht es um mehr als Zahltage. Jugendliche tragen erste feste Kosten, planen auf Monate und sparen für größere Ziele.
25 bis 45 Europro Monat · Spanne aus Commerzbank-Ratgeber und Jugendamt-Tabelle 2016
| Alter | Richtwert | Rhythmus |
|---|---|---|
| 13 Jahre | 18 bis 30 Euro pro Monat | monatlich |
| 14 Jahre | 25 bis 45 Euro pro Monat | monatlich |
| 15 Jahre | 25 bis 45 Euro pro Monat | monatlich |
Die Spanne umfasst beide Quellen. Die Commerzbank verweist in der Fußnote auf das Familienportal des Bundesfamilienministeriums, die Jugendamt-Tabelle von 2016 gibt das Portal Kribbelbunt wieder. Es sind Orientierungswerte, keine Vorschriften.
Schulstufe: meist 8. oder 9. Klasse.
Eine Vierzehnjährige will ein gebrauchtes Fahrrad für 240 Euro. Sie spart seit vier Monaten und hat gut die Hälfte. Ihr Vater schlägt vor, dass er den Rest als Darlehen gibt, mit Rückzahlung aus dem Taschengeld. Beide schreiben es auf.
Typische Ausgaben: Kleider, Handyabo oder Guthaben, Freizeit mit Freunden, Essen unterwegs, kleine Technik.
Fixkosten (zum Beispiel Handyabo) und freie Ausgaben getrennt planen. Sich nicht verschulden. Sparen für etwas Größeres wie ein Fahrrad oder einen Kurs.
Die Eltern erhöhen nicht, obwohl neue Ausgaben dazukommen. Oder umgekehrt: Das Kind übernimmt Kosten, ohne dass klar ist, wofür das Geld jetzt reichen soll.
Die Abmachung schriftlich festhalten. Beträge und Verwendungszweck in einem Budget oder einer Vereinbarung notieren. Bei Schulden helfen, ohne zu schimpfen.
Beispielrechnung: Ein gebrauchtes Fahrrad kostet 240 Euro. Legt der oder die Jugendliche jeden Monat 25 Euro zurück, braucht es 10 Monate. Die Zahlen sind ein Beispiel, die Preise können abweichen.
Mit 15 Jahren beginnt für viele die Phase, in der das Geld aufs Konto kommt. Prüft, ob ein Jugendkonto sinnvoll ist.
Mehr zur Frage, ob wöchentlich oder monatlich: Wie viel Taschengeld pro Alter. Zurück zur Übersicht: Taschengeld nach Alter.
Die Geld-Schule von Sparonaut deckt ab dieser Stufe Themen wie Verschuldung, Kredit und Sparplan ab. Die Inhalte gibt es für die Altersstufe «ab 14 Jahre». Mit Sparonaut führt ihr digitales und echtes Sparschwein und Sparziele an einem Ort, ohne dass echtes Geld fließt. Sparonaut kommt bald für Deutschland und Österreich.
Auf die WartelisteDie zwei von uns geprüften Quellen nennen 25 bis 45 Euro pro Monat: Commerzbank-Ratgeber 25 bis 45 Euro pro Monat, Jugendamt-Tabelle 2016 25 bis 30 Euro pro Monat. Empfohlener Rhythmus: monatlich.
Das ist eine gute Übung. Mit einem Jugendkonto lernen Jugendliche Überweisungen und den Kontoauszug zu lesen. Wichtig ist, dass es keine Überziehung gibt und die Eltern anfangs mitschauen.
Zuerst fragen, wofür. Oft zeigt sich ein Muster, etwa Essen auswärts. Dann gemeinsam ein Limit pro Woche festlegen oder den Rhythmus kürzer machen. Nicht bestrafen und nicht auffüllen.
Ja, die beiden Quellen nennen eine gemeinsame Spanne für 14 bis 15 Jahre. Innerhalb der Spanne kann man sich an Reife, Schulstufe und Familienbudget orientieren.
Beträge und Rhythmen stammen aus den folgenden Quellen. Szenarien, Tipps und Beispielrechnungen sind unsere praktische Einschätzung, keine Aussagen der Quellen.