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Kurz gesagt: Für 6-Jährige nennen die zwei von uns geprüften Quellen 1,50 bis 3 Euro pro Woche (Commerzbank-Ratgeber: 2 bis 3 Euro pro Woche, Jugendamt-Tabelle 2016: 1,50 bis 2 Euro pro Woche). Empfohlener Rhythmus: wöchentlich. Die Beträge sind eine Orientierung, keine Vorschrift: Wichtig ist, dass das Taschengeld regelmäßig kommt und zum Familienbudget passt.
Mit 6 Jahren beginnt für die meisten Kinder der Schulalltag, und damit der erste eigene Umgang mit Geld. Der Betrag ist klein. Wichtiger ist der feste Zahltag und das Gefühl, selbst etwas zu bezahlen.
1,50 bis 3 Europro Woche · Spanne aus Commerzbank-Ratgeber und Jugendamt-Tabelle 2016
| Alter | Richtwert | Rhythmus |
|---|---|---|
| 6 Jahre | 1,50 bis 3 Euro pro Woche | wöchentlich |
| 7 Jahre | 1,50 bis 3 Euro pro Woche | wöchentlich |
Die Spanne umfasst beide Quellen. Die Commerzbank verweist in der Fußnote auf das Familienportal des Bundesfamilienministeriums, die Jugendamt-Tabelle von 2016 gibt das Portal Kribbelbunt wieder. Es sind Orientierungswerte, keine Vorschriften.
Schulstufe: meist Kindergarten oder 1. Klasse.
Die Familie ist an der Kasse im Laden. Die Tochter hält eine Sammelfigur für 2 Euro in der Hand. Sie hat ihr Taschengeld dabei und darf selbst zahlen. Danach ist das Geld weg, und das ist die eigentliche Lektion.
Typische Ausgaben: Eis, ein Heft, Süßigkeiten, Sammelfiguren oder Kleinigkeiten vom Kiosk. Vieles davon kostet nur ein paar Euro.
Münzen und Noten unterscheiden. Merken, dass das Geld im Sparschwein weniger wird, wenn man es ausgibt. Eine Woche auf etwas warten.
Der Betrag kommt unregelmäßig. Das Kind bekommt einen Vorschuss, wenn das Geld schon am zweiten Tag weg ist. Eltern kaufen die Wünsche, die das Taschengeld nicht deckt.
Jede Woche am selben Tag auszahlen, zu Beginn in bar. Münzen im Glas sichtbar aufbewahren. Das Kind darf an der Kasse selbst bezahlen, auch wenn es länger dauert.
Beispielrechnung: Eine Sammelfigur kostet 3 Euro. Legt das Kind jede Woche 1 Euro zurück, braucht es 3 Wochen. Die Zahlen sind ein Beispiel, die Preise können abweichen.
Das erste Mal ein Wunsch, der mehr kostet als eine Woche Taschengeld: Dann kann ein erstes Sparziel entstehen. Mit 7 Jahren klappt das meist besser.
Mehr zur Frage, ob wöchentlich oder monatlich: Wie viel Taschengeld pro Alter. Zurück zur Übersicht: Taschengeld nach Alter.
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Auf die WartelisteDie zwei von uns geprüften Quellen nennen 1,50 bis 3 Euro pro Woche: Commerzbank-Ratgeber 2 bis 3 Euro pro Woche, Jugendamt-Tabelle 2016 1,50 bis 2 Euro pro Woche. Empfohlener Rhythmus: wöchentlich.
Das hängt vom Kind ab. Viele Familien beginnen etwa mit dem Schuleintritt, sobald das Kind einfache Beträge versteht und sich für Geld interessiert. Es gibt keine feste Grenze. Ein kleiner Betrag pro Woche reicht für den Anfang.
Bar und jede Woche am selben Tag. Kleine Kinder brauchen etwas, das sie anfassen und zählen können. Ein Konto oder eine App ersetzt das am Anfang nicht, sie kann es aber ergänzen.
Ja, die beiden Quellen nennen eine gemeinsame Spanne für 6 bis 7 Jahre. Innerhalb der Spanne kann man sich an Reife, Schulstufe und Familienbudget orientieren.
Beträge und Rhythmen stammen aus den folgenden Quellen. Szenarien, Tipps und Beispielrechnungen sind unsere praktische Einschätzung, keine Aussagen der Quellen.