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Taschengeld mit 9 Jahren: längere Zeiträume überblicken

Von Beat Glauser, Sparonaut · Stand: 4. November 2026

Kurz gesagt: Für 9-Jährige nennen die zwei von uns geprüften Quellen 2 bis 4 Euro pro Woche (Commerzbank-Ratgeber: 3 bis 4 Euro pro Woche, Jugendamt-Tabelle 2016: 2 bis 3 Euro pro Woche). Empfohlener Rhythmus: wöchentlich. Die Beträge sind eine Orientierung, keine Vorschrift: Wichtig ist, dass das Taschengeld regelmäßig kommt und zum Familienbudget passt.

Mit 9 Jahren kann ein Kind mehr als eine Woche überblicken. Viele Familien denken jetzt über einen längeren Rhythmus nach. Auch der Betrag steigt spürbar.

Wie viel Taschengeld mit 9 Jahren?

2 bis 4 Europro Woche · Spanne aus Commerzbank-Ratgeber und Jugendamt-Tabelle 2016

AlterRichtwertRhythmus
8 Jahre2 bis 4 Euro pro Wochewöchentlich
9 Jahre2 bis 4 Euro pro Wochewöchentlich
10 Jahre13 bis 25 Euro pro Monatmonatlich

Die Spanne umfasst beide Quellen. Die Commerzbank verweist in der Fußnote auf das Familienportal des Bundesfamilienministeriums, die Jugendamt-Tabelle von 2016 gibt das Portal Kribbelbunt wieder. Es sind Orientierungswerte, keine Vorschriften.

Was ein Kind mit 9 Jahren damit macht

Schulstufe: meist 3. oder 4. Klasse.

Zwei Wochen sind lang. Ein Junge weiß am Donnerstag der ersten Woche schon, dass sein Geld bis zum nächsten Zahltag nicht reicht, wenn er noch Karten kauft. Er verzichtet. Es ist das erste Mal, dass er das selbst ausrechnet.

Typische Ausgaben: Sammelkarten, Spiele, Ausflüge, Geschenke, ab und zu ein Kino- oder Schwimmbadeintritt.

Das lernt ein Kind mit 9 Jahren

Zwei Wochen überblicken statt einer. Einen Teil bewusst für später zurücklegen.

Häufige Fehler

Der Wechsel auf einen längeren Rhythmus kommt zu früh oder gar nicht. Viele Familien bleiben länger bei wöchentlich, andere wechseln ohne Übergang. Beides ist möglich, aber es lohnt sich, das Kind mitreden zu lassen.

Tipps für Eltern

Gemeinsam entscheiden, ob wöchentlich weiter passt. Den Zahltag im Familienkalender eintragen. Das Kind soll sagen können, wofür es sein Geld bis zum nächsten Zahltag braucht.

Rechenbeispiel zum Sparen

Beispielrechnung: Ein Spiel kostet 9 Euro. Legt das Kind jede Woche 1,50 Euro zurück, braucht es 6 Wochen. Die Zahlen sind ein Beispiel, die Preise können abweichen.

Drei Fragen für das Gespräch am Küchentisch

  1. Reicht dir das Geld für zwei Wochen?
  2. Was brauchst du bis zum nächsten Zahltag?
  3. Wann hättest du lieber wieder jede Woche Geld?

Und danach?

Mit 10 Jahren kommen größere Wünsche und die Frage, wer was bezahlt. Vorher lohnt sich ein kurzes Gespräch.

Mehr zur Frage, ob wöchentlich oder monatlich: Wie viel Taschengeld pro Alter. Zurück zur Übersicht: Taschengeld nach Alter.

Taschengeld geben ohne Münzschlacht

In der Geld-Schule von Sparonaut lernen Kinder dieser Stufe, Entscheidungen zu vergleichen und die Folgen zu sehen. Die Inhalte gibt es für die Altersstufe «8 bis 10 Jahre». Mit Sparonaut führt ihr digitales und echtes Sparschwein und Sparziele an einem Ort, ohne dass echtes Geld fließt. Sparonaut kommt bald für Deutschland und Österreich.

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Häufige Fragen

Wie viel Taschengeld bekommt ein Kind mit 9 Jahren?

Die zwei von uns geprüften Quellen nennen 2 bis 4 Euro pro Woche: Commerzbank-Ratgeber 3 bis 4 Euro pro Woche, Jugendamt-Tabelle 2016 2 bis 3 Euro pro Woche. Empfohlener Rhythmus: wöchentlich.

Wann soll ich vom Wochen- auf den Zwei-Wochen-Rhythmus wechseln?

Etwa ab der 4. Klasse, wenn das Kind den Zeitraum überblickt. Probiert es ein paar Monate aus und fragt, ob es sich gut anfühlt. Wenn das Geld regelmäßig nach wenigen Tagen weg ist, geht ein Schritt zurück.

Was ist ein angemessener Betrag mit 9 Jahren?

Das hängt von der Familie ab. Richtwerte helfen als Orientierung, entscheidend ist, dass der Betrag zum Familienbudget passt und das Kind damit üben kann.

Gilt der Betrag für 8 und 9 Jahre gleichermaßen?

Ja, die beiden Quellen nennen eine gemeinsame Spanne für 8 bis 9 Jahre. Innerhalb der Spanne kann man sich an Reife, Schulstufe und Familienbudget orientieren.

Quellen

Beträge und Rhythmen stammen aus den folgenden Quellen. Szenarien, Tipps und Beispielrechnungen sind unsere praktische Einschätzung, keine Aussagen der Quellen.

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Geschrieben von Beat Glauser. Er ist Vater von vier Kindern, seit 25 Jahren im Finanzwesen und Banking tätig und entwickelt Sparonaut. Beträge nennen wir nur mit Quelle. Fehler gefunden oder eine Ergänzung? info@sparonaut.com