Start › Ratgeber › Taschengeld nach Alter › Taschengeld mit 9 Jahren
Kurz gesagt: Für 9-Jährige nennen die zwei von uns geprüften Quellen 2 bis 4 Euro pro Woche (Commerzbank-Ratgeber: 3 bis 4 Euro pro Woche, Jugendamt-Tabelle 2016: 2 bis 3 Euro pro Woche). Empfohlener Rhythmus: wöchentlich. Die Beträge sind eine Orientierung, keine Vorschrift: Wichtig ist, dass das Taschengeld regelmäßig kommt und zum Familienbudget passt.
Mit 9 Jahren kann ein Kind mehr als eine Woche überblicken. Viele Familien denken jetzt über einen längeren Rhythmus nach. Auch der Betrag steigt spürbar.
2 bis 4 Europro Woche · Spanne aus Commerzbank-Ratgeber und Jugendamt-Tabelle 2016
| Alter | Richtwert | Rhythmus |
|---|---|---|
| 8 Jahre | 2 bis 4 Euro pro Woche | wöchentlich |
| 9 Jahre | 2 bis 4 Euro pro Woche | wöchentlich |
| 10 Jahre | 13 bis 25 Euro pro Monat | monatlich |
Die Spanne umfasst beide Quellen. Die Commerzbank verweist in der Fußnote auf das Familienportal des Bundesfamilienministeriums, die Jugendamt-Tabelle von 2016 gibt das Portal Kribbelbunt wieder. Es sind Orientierungswerte, keine Vorschriften.
Schulstufe: meist 3. oder 4. Klasse.
Zwei Wochen sind lang. Ein Junge weiß am Donnerstag der ersten Woche schon, dass sein Geld bis zum nächsten Zahltag nicht reicht, wenn er noch Karten kauft. Er verzichtet. Es ist das erste Mal, dass er das selbst ausrechnet.
Typische Ausgaben: Sammelkarten, Spiele, Ausflüge, Geschenke, ab und zu ein Kino- oder Schwimmbadeintritt.
Zwei Wochen überblicken statt einer. Einen Teil bewusst für später zurücklegen.
Der Wechsel auf einen längeren Rhythmus kommt zu früh oder gar nicht. Viele Familien bleiben länger bei wöchentlich, andere wechseln ohne Übergang. Beides ist möglich, aber es lohnt sich, das Kind mitreden zu lassen.
Gemeinsam entscheiden, ob wöchentlich weiter passt. Den Zahltag im Familienkalender eintragen. Das Kind soll sagen können, wofür es sein Geld bis zum nächsten Zahltag braucht.
Beispielrechnung: Ein Spiel kostet 9 Euro. Legt das Kind jede Woche 1,50 Euro zurück, braucht es 6 Wochen. Die Zahlen sind ein Beispiel, die Preise können abweichen.
Mit 10 Jahren kommen größere Wünsche und die Frage, wer was bezahlt. Vorher lohnt sich ein kurzes Gespräch.
Mehr zur Frage, ob wöchentlich oder monatlich: Wie viel Taschengeld pro Alter. Zurück zur Übersicht: Taschengeld nach Alter.
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Auf die WartelisteDie zwei von uns geprüften Quellen nennen 2 bis 4 Euro pro Woche: Commerzbank-Ratgeber 3 bis 4 Euro pro Woche, Jugendamt-Tabelle 2016 2 bis 3 Euro pro Woche. Empfohlener Rhythmus: wöchentlich.
Etwa ab der 4. Klasse, wenn das Kind den Zeitraum überblickt. Probiert es ein paar Monate aus und fragt, ob es sich gut anfühlt. Wenn das Geld regelmäßig nach wenigen Tagen weg ist, geht ein Schritt zurück.
Das hängt von der Familie ab. Richtwerte helfen als Orientierung, entscheidend ist, dass der Betrag zum Familienbudget passt und das Kind damit üben kann.
Ja, die beiden Quellen nennen eine gemeinsame Spanne für 8 bis 9 Jahre. Innerhalb der Spanne kann man sich an Reife, Schulstufe und Familienbudget orientieren.
Beträge und Rhythmen stammen aus den folgenden Quellen. Szenarien, Tipps und Beispielrechnungen sind unsere praktische Einschätzung, keine Aussagen der Quellen.