Start › Ratgeber › Taschengeld nach Alter › Taschengeld mit 8 Jahren
Kurz gesagt: Für 8-Jährige nennen die zwei von uns geprüften Quellen 2 bis 4 Euro pro Woche (Commerzbank-Ratgeber: 3 bis 4 Euro pro Woche, Jugendamt-Tabelle 2016: 2 bis 3 Euro pro Woche). Empfohlener Rhythmus: wöchentlich. Die Beträge sind eine Orientierung, keine Vorschrift: Wichtig ist, dass das Taschengeld regelmäßig kommt und zum Familienbudget passt.
Mit 8 Jahren wollen Kinder oft mehr, als ihr Taschengeld hergibt. Das ist der richtige Moment, um das Geld in zwei Teile zu trennen: Ein Teil zum Ausgeben, ein Teil zum Sparen.
2 bis 4 Europro Woche · Spanne aus Commerzbank-Ratgeber und Jugendamt-Tabelle 2016
| Alter | Richtwert | Rhythmus |
|---|---|---|
| 7 Jahre | 1,50 bis 3 Euro pro Woche | wöchentlich |
| 8 Jahre | 2 bis 4 Euro pro Woche | wöchentlich |
| 9 Jahre | 2 bis 4 Euro pro Woche | wöchentlich |
Die Spanne umfasst beide Quellen. Die Commerzbank verweist in der Fußnote auf das Familienportal des Bundesfamilienministeriums, die Jugendamt-Tabelle von 2016 gibt das Portal Kribbelbunt wieder. Es sind Orientierungswerte, keine Vorschriften.
Schulstufe: meist 2. oder 3. Klasse.
Ein Mädchen bekommt jede Woche 3 Euro. Sie hat zwei Gläser mit Etiketten: «Jetzt» und «Später». Heute steckt sie 1,50 Euro in jedes. Im «Jetzt»-Glas ist das Geld nach zwei Tagen weg, das «Später»-Glas wächst.
Typische Ausgaben: Eis, Pausensnack, Hefte, Spiele, ein Ausflug mit Freunden, kleine Geschenke.
Das Geld in «ausgeben» und «sparen» aufteilen. Zwischen zwei Dingen wählen und merken, dass das Geld nur für eines reicht.
Alles auf einen Schlag ausgeben und dann auf Rettung warten. Oder umgekehrt: alles sparen, weil die Eltern es erwarten. Beides sagt dem Kind nichts über seine eigenen Wünsche.
Zwei beschriftete Gläser oder Umschläge einführen. Die Aufteilung gemeinsam festlegen, zum Beispiel halb und halb. Das Kind entscheidet selbst, was es mit dem Ausgeben-Teil macht.
Beispielrechnung: Ein Bastelset kostet 12 Euro. Legt das Kind jede Woche 1,50 Euro zurück, braucht es 8 Wochen. Die Zahlen sind ein Beispiel, die Preise können abweichen.
Ab 9 Jahren kann der Rhythmus länger werden. Besprecht zum Geburtstag, ob alle zwei Wochen besser passt.
Mehr zur Frage, ob wöchentlich oder monatlich: Wie viel Taschengeld pro Alter. Zurück zur Übersicht: Taschengeld nach Alter.
Die Geld-Schule von Sparonaut zeigt in dieser Stufe, warum es sich lohnt, etwas liegen zu lassen: Ersparte Taler wachsen in der Truhe. Die Inhalte gibt es für die Altersstufe «8 bis 10 Jahre». Mit Sparonaut führt ihr digitales und echtes Sparschwein und Sparziele an einem Ort, ohne dass echtes Geld fließt. Sparonaut kommt bald für Deutschland und Österreich.
Auf die WartelisteDie zwei von uns geprüften Quellen nennen 2 bis 4 Euro pro Woche: Commerzbank-Ratgeber 3 bis 4 Euro pro Woche, Jugendamt-Tabelle 2016 2 bis 3 Euro pro Woche. Empfohlener Rhythmus: wöchentlich.
Ein fester Anteil ist hilfreich, wenn er gemeinsam festgelegt wurde. Zwang ohne Ziel bringt wenig. Besser ist ein Sparziel, das das Kind sich selbst gesetzt hat. Dann wird Sparen zur eigenen Entscheidung.
Meist nicht auf einmal, und das ist gewollt. Das Kind lernt, dass größere Wünsche Wochen dauern. Rechnet gemeinsam: Preis geteilt durch den gesparten Betrag pro Woche ergibt die Wartezeit.
Ja, die beiden Quellen nennen eine gemeinsame Spanne für 8 bis 9 Jahre. Innerhalb der Spanne kann man sich an Reife, Schulstufe und Familienbudget orientieren.
Beträge und Rhythmen stammen aus den folgenden Quellen. Szenarien, Tipps und Beispielrechnungen sind unsere praktische Einschätzung, keine Aussagen der Quellen.