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Taschengeld mit 13 Jahren: Abos, Games und erste Jobs

Von Beat Glauser, Sparonaut · Stand: 4. November 2026

Kurz gesagt: Für 13-Jährige nennen die zwei von uns geprüften Quellen 18 bis 30 Euro pro Monat (Commerzbank-Ratgeber: 20 bis 30 Euro pro Monat, Jugendamt-Tabelle 2016: 18 bis 22 Euro pro Monat). Empfohlener Rhythmus: monatlich. Die Beträge sind eine Orientierung, keine Vorschrift: Wichtig ist, dass das Taschengeld regelmäßig kommt und zum Familienbudget passt.

Mit 13 Jahren tauchen neue Geldfallen auf: Abos, In-App-Käufe, Games. Gleichzeitig suchen viele Jugendliche einen ersten Verdienst.

Wie viel Taschengeld mit 13 Jahren?

18 bis 30 Europro Monat · Spanne aus Commerzbank-Ratgeber und Jugendamt-Tabelle 2016

AlterRichtwertRhythmus
12 Jahre18 bis 30 Euro pro Monatmonatlich
13 Jahre18 bis 30 Euro pro Monatmonatlich
14 Jahre25 bis 45 Euro pro Monatmonatlich

Die Spanne umfasst beide Quellen. Die Commerzbank verweist in der Fußnote auf das Familienportal des Bundesfamilienministeriums, die Jugendamt-Tabelle von 2016 gibt das Portal Kribbelbunt wieder. Es sind Orientierungswerte, keine Vorschriften.

Was ein Kind mit 13 Jahren damit macht

Schulstufe: meist 7. oder 8. Klasse.

Ein Jugendlicher hat ein Game-Abo für 9 Euro im Monat, ein Musik-Abo für 10 Euro und kauft ab und zu Extras im Spiel. Am Monatsende fehlt ihm das Geld für das Kino. Seine Mutter zeigt ihm, wie man die drei Zahlen addiert.

Typische Ausgaben: Essen auswärts, Kino, Kleider, Zubehör, Streaming oder Games, falls sie nicht die Eltern bezahlen.

Das lernt ein Kind mit 13 Jahren

Verantwortung für feste Ausgaben übernehmen. Erste Erfahrungen mit eigenem Verdienst. Wissen, was ein Abo wirklich kostet.

Häufige Fehler

Abos und In-App-Käufe schleichen sich ein, ohne dass jemand die Summe im Blick hat.

Tipps für Eltern

Gemeinsam eine kurze Liste führen: Was zahlt das Kind selbst, was die Eltern? Wer Teilzeit- oder Ferienjobs in Betracht zieht, informiert sich vorher über die Regeln für Jugendarbeit.

Rechenbeispiel zum Sparen

Beispielrechnung: Sneaker kosten 60 Euro. Legt der oder die Jugendliche jeden Monat 10 Euro zurück, braucht es 6 Monate. Die Zahlen sind ein Beispiel, die Preise können abweichen.

Drei Fragen für das Gespräch am Küchentisch

  1. Welche Abos hast du, und was kosten sie zusammen?
  2. Welche In-App-Käufe hast du in den letzten Monaten gemacht?
  3. Möchtest du dir etwas dazuverdienen?

Und danach?

Mit 14 Jahren sind Fixkosten, Kleider und Handy oft Thema. Plant ein Gespräch über Zuständigkeiten.

Mehr zur Frage, ob wöchentlich oder monatlich: Wie viel Taschengeld pro Alter. Zurück zur Übersicht: Taschengeld nach Alter.

Taschengeld geben ohne Münzschlacht

Die Geld-Schule von Sparonaut greift in dieser Stufe Themen wie Abos, Zinsen und Verträge auf. Die Inhalte gibt es für die Altersstufe «11 bis 13 Jahre». Mit Sparonaut führt ihr digitales und echtes Sparschwein und Sparziele an einem Ort, ohne dass echtes Geld fließt. Sparonaut kommt bald für Deutschland und Österreich.

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Häufige Fragen

Wie viel Taschengeld bekommt ein Kind mit 13 Jahren?

Die zwei von uns geprüften Quellen nennen 18 bis 30 Euro pro Monat: Commerzbank-Ratgeber 20 bis 30 Euro pro Monat, Jugendamt-Tabelle 2016 18 bis 22 Euro pro Monat. Empfohlener Rhythmus: monatlich.

Soll mein 13-Jähriger Abos selbst bezahlen?

Wenn es zu seinem Betrag passt, ja. So sieht er, was sie kosten. Legt gemeinsam fest, welche Abos erlaubt sind, und prüft sie alle paar Monate. Wer ein Abo kündigt, lernt viel über Prioritäten.

Ab wann darf ein Kind arbeiten?

Für Jugendliche gelten gesetzliche Regeln, die vom Alter und von der Art der Arbeit abhängen. Informiert euch vor dem ersten Job bei der zuständigen Stelle, und klärt auch, wie der Verdienst mit dem Taschengeld zusammenhängt.

Gilt der Betrag für 12 und 13 Jahre gleichermaßen?

Ja, die beiden Quellen nennen eine gemeinsame Spanne für 12 bis 13 Jahre. Innerhalb der Spanne kann man sich an Reife, Schulstufe und Familienbudget orientieren.

Quellen

Beträge und Rhythmen stammen aus den folgenden Quellen. Szenarien, Tipps und Beispielrechnungen sind unsere praktische Einschätzung, keine Aussagen der Quellen.

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Geschrieben von Beat Glauser. Er ist Vater von vier Kindern, seit 25 Jahren im Finanzwesen und Banking tätig und entwickelt Sparonaut. Beträge nennen wir nur mit Quelle. Fehler gefunden oder eine Ergänzung? info@sparonaut.com