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Taschengeld mit 7 Jahren: das erste Sparziel

Von Beat Glauser, Sparonaut · Stand: 4. November 2026

Kurz gesagt: Für 7-Jährige nennen die zwei von uns geprüften Quellen 1,50 bis 3 Euro pro Woche (Commerzbank-Ratgeber: 2 bis 3 Euro pro Woche, Jugendamt-Tabelle 2016: 1,50 bis 2 Euro pro Woche). Empfohlener Rhythmus: wöchentlich. Die Beträge sind eine Orientierung, keine Vorschrift: Wichtig ist, dass das Taschengeld regelmäßig kommt und zum Familienbudget passt.

Mit 7 Jahren können viele Kinder lesen und rechnen. Damit wird das Taschengeld mehr als ein Zahltag: Das Kind kann Preise lesen, Wünsche aufschreiben und ein kurzes Sparziel verfolgen.

Wie viel Taschengeld mit 7 Jahren?

1,50 bis 3 Europro Woche · Spanne aus Commerzbank-Ratgeber und Jugendamt-Tabelle 2016

AlterRichtwertRhythmus
6 Jahre1,50 bis 3 Euro pro Wochewöchentlich
7 Jahre1,50 bis 3 Euro pro Wochewöchentlich
8 Jahre2 bis 4 Euro pro Wochewöchentlich

Die Spanne umfasst beide Quellen. Die Commerzbank verweist in der Fußnote auf das Familienportal des Bundesfamilienministeriums, die Jugendamt-Tabelle von 2016 gibt das Portal Kribbelbunt wieder. Es sind Orientierungswerte, keine Vorschriften.

Was ein Kind mit 7 Jahren damit macht

Schulstufe: meist 1. oder 2. Klasse.

Ein Junge möchte ein Kartenspiel für 6 Euro. Seine Mutter schreibt den Preis auf einen Zettel, daneben eine Reihe Kästchen. Jede Woche darf er ein Kästchen ausmalen, wenn er etwas zurückgelegt hat.

Typische Ausgaben: Wie mit 6 Jahren, dazu kleine Geschenke für Freunde oder Geschwister und Sammelkarten.

Das lernt ein Kind mit 7 Jahren

Preise vergleichen und einen Wunsch aufschreiben. Ein erstes kleines Sparziel, das nach wenigen Wochen erreicht ist.

Häufige Fehler

Das Sparziel ist zu groß. Für Kinder in diesem Alter sind kurzfristige Ziele passend, die nur wenige Wochen dauern. Lange Ziele sind kaum greifbar.

Tipps für Eltern

Bei einer Wunschliste helfen: Was kostet es, wie viele Wochen dauert es? Fehlkäufe nicht kommentieren, sondern fragen, wie es sich anfühlt.

Rechenbeispiel zum Sparen

Beispielrechnung: Ein Kartenspiel kostet 6 Euro. Legt das Kind jede Woche 1 Euro zurück, braucht es 6 Wochen. Die Zahlen sind ein Beispiel, die Preise können abweichen.

Drei Fragen für das Gespräch am Küchentisch

  1. Wie viel fehlt noch bis zu deinem Wunsch?
  2. Würdest du es heute wieder so kaufen?
  3. Was machst du mit dem Rest, wenn du etwas gekauft hast?

Und danach?

Wenn das erste Sparziel erreicht ist, lohnt sich der Schritt zu einem zweiten. Mit 8 Jahren können Kinder das Geld schon in zwei Teile aufteilen.

Mehr zur Frage, ob wöchentlich oder monatlich: Wie viel Taschengeld pro Alter. Zurück zur Übersicht: Taschengeld nach Alter.

Taschengeld geben ohne Münzschlacht

In der Geld-Schule von Sparonaut üben Kinder dieses Alters kurze Entscheidungen, etwa Brauchen oder Wollen. Die Inhalte gibt es für die Altersstufe «bis 7 Jahre». Mit Sparonaut führt ihr digitales und echtes Sparschwein und Sparziele an einem Ort, ohne dass echtes Geld fließt. Sparonaut kommt bald für Deutschland und Österreich.

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Häufige Fragen

Wie viel Taschengeld bekommt ein Kind mit 7 Jahren?

Die zwei von uns geprüften Quellen nennen 1,50 bis 3 Euro pro Woche: Commerzbank-Ratgeber 2 bis 3 Euro pro Woche, Jugendamt-Tabelle 2016 1,50 bis 2 Euro pro Woche. Empfohlener Rhythmus: wöchentlich.

Wie lange darf ein Sparziel mit 7 Jahren dauern?

Kurz. Sechs bis zehn Wochen sind schon viel. Je jünger das Kind, desto näher muss das Ziel sein, sonst verliert es die Lust. Lieber ein erreichtes kleines Ziel als ein großes, das nie ankommt.

Soll ich dem Kind beim Sparen helfen, wenn es nicht reicht?

Besser nicht auffüllen. Wenn die Eltern jede Lücke schließen, lernt das Kind nicht, dass Sparen Geduld braucht. Ein kleiner Zuschuss als abgemachte Ausnahme ist möglich, am besten vorher so besprochen.

Gilt der Betrag für 6 und 7 Jahre gleichermaßen?

Ja, die beiden Quellen nennen eine gemeinsame Spanne für 6 bis 7 Jahre. Innerhalb der Spanne kann man sich an Reife, Schulstufe und Familienbudget orientieren.

Quellen

Beträge und Rhythmen stammen aus den folgenden Quellen. Szenarien, Tipps und Beispielrechnungen sind unsere praktische Einschätzung, keine Aussagen der Quellen.

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Geschrieben von Beat Glauser. Er ist Vater von vier Kindern, seit 25 Jahren im Finanzwesen und Banking tätig und entwickelt Sparonaut. Beträge nennen wir nur mit Quelle. Fehler gefunden oder eine Ergänzung? info@sparonaut.com