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Taschengeld mit 15 Jahren: Konto, Ausbildung und mehr Freiheit

Von Beat Glauser, Sparonaut · Stand: 4. November 2026

Kurz gesagt: Für 15-Jährige nennen die zwei von uns geprüften Quellen 25 bis 45 Euro pro Monat (Commerzbank-Ratgeber: 25 bis 45 Euro pro Monat, Jugendamt-Tabelle 2016: 25 bis 30 Euro pro Monat). Empfohlener Rhythmus: monatlich. Die Beträge sind eine Orientierung, keine Vorschrift: Wichtig ist, dass das Taschengeld regelmäßig kommt und zum Familienbudget passt.

Mit 15 Jahren steht die Berufswahl an, die Freizeit wird teurer, und der Wunsch nach Unabhängigkeit wächst. Das Geld soll jetzt auf ein Konto, und das Kind übernimmt feste Kosten.

Wie viel Taschengeld mit 15 Jahren?

25 bis 45 Europro Monat · Spanne aus Commerzbank-Ratgeber und Jugendamt-Tabelle 2016

AlterRichtwertRhythmus
14 Jahre25 bis 45 Euro pro Monatmonatlich
15 Jahre25 bis 45 Euro pro Monatmonatlich

Die Spanne umfasst beide Quellen. Die Commerzbank verweist in der Fußnote auf das Familienportal des Bundesfamilienministeriums, die Jugendamt-Tabelle von 2016 gibt das Portal Kribbelbunt wieder. Es sind Orientierungswerte, keine Vorschriften.

Was ein Kind mit 15 Jahren damit macht

Schulstufe: meist 9. oder 10. Klasse.

Ein Jugendlicher bekommt sein Geld zum ersten Mal aufs eigene Konto. Er sieht, wie schnell die Beträge verschwinden, und richtet einen Dauerauftrag auf ein Sparkonto ein. Es ist der erste eigene Entscheid über die Zukunft seines Geldes.

Typische Ausgaben: Kleider, Handy, Abos, Essen, Ausgehen, Hobbys, Fahrrad oder Roller, später ein Teil der Mobilität.

Das lernt ein Kind mit 15 Jahren

Ein monatliches Budget führen. Rechnungen im Blick behalten. Ein Konto sicher nutzen. Für größere Ziele wie Führerschein oder Reise sparen.

Häufige Fehler

Schulden durch Abos oder Ratenkäufe, Vorschüsse der Eltern, die zur Gewohnheit werden, oder ein Betrag, der mit den übernommenen Ausgaben nicht mehr zusammenpasst.

Tipps für Eltern

Monatlich auszahlen, am besten aufs Konto, damit Banking geübt wird. Den Jugendlohn prüfen: Der Betrag deckt dann feste Ausgaben wie Kleider und Handy.

Rechenbeispiel zum Sparen

Beispielrechnung: Eine Reise kostet 150 Euro. Legt der oder die Jugendliche jeden Monat 12 Euro zurück, braucht es 13 Monate. Die Zahlen sind ein Beispiel, die Preise können abweichen.

Drei Fragen für das Gespräch am Küchentisch

  1. Was möchtest du in einem Jahr finanziert haben?
  2. Wie viel kostet dein Alltag im Monat, wenn du alles zusammenrechnest?
  3. Was möchtest du künftig selbst zahlen?

Und danach?

Mit der Ausbildung oder dem ersten Lohn endet das Taschengeld, und der Jugendliche rechnet mit eigenem Einkommen. Besprecht den Übergang früh.

Mehr zur Frage, ob wöchentlich oder monatlich: Wie viel Taschengeld pro Alter. Zurück zur Übersicht: Taschengeld nach Alter.

Taschengeld geben ohne Münzschlacht

Die Geld-Schule von Sparonaut bietet für diese Stufe Inhalte zu Konto, Budget und Verträgen. Die Inhalte gibt es für die Altersstufe «ab 14 Jahre». Mit Sparonaut führt ihr digitales und echtes Sparschwein und Sparziele an einem Ort, ohne dass echtes Geld fließt. Sparonaut kommt bald für Deutschland und Österreich.

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Häufige Fragen

Wie viel Taschengeld bekommt ein Kind mit 15 Jahren?

Die zwei von uns geprüften Quellen nennen 25 bis 45 Euro pro Monat: Commerzbank-Ratgeber 25 bis 45 Euro pro Monat, Jugendamt-Tabelle 2016 25 bis 30 Euro pro Monat. Empfohlener Rhythmus: monatlich.

Ist ein Jugendlohn mit 15 Jahren sinnvoll?

Oft ja. Dann trägt der Jugendliche feste Kosten selbst und bekommt dafür einen höheren Betrag. So lernt er, Prioritäten zu setzen. Wichtig ist, vorher genau aufzuschreiben, wer was bezahlt.

Wie viel darf ein 15-Jähriger auf dem Konto haben?

Das legen die Eltern und die Bank fest. Üblich sind Jugendkonten ohne Überziehung und mit Karte. Kleine Beträge und ein Limit helfen beim Üben.

Gilt der Betrag für 14 und 15 Jahre gleichermaßen?

Ja, die beiden Quellen nennen eine gemeinsame Spanne für 14 bis 15 Jahre. Innerhalb der Spanne kann man sich an Reife, Schulstufe und Familienbudget orientieren.

Quellen

Beträge und Rhythmen stammen aus den folgenden Quellen. Szenarien, Tipps und Beispielrechnungen sind unsere praktische Einschätzung, keine Aussagen der Quellen.

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Geschrieben von Beat Glauser. Er ist Vater von vier Kindern, seit 25 Jahren im Finanzwesen und Banking tätig und entwickelt Sparonaut. Beträge nennen wir nur mit Quelle. Fehler gefunden oder eine Ergänzung? info@sparonaut.com